Kuchen 5. Bezirk Wien: Meine süße Entdeckungstour durch drei Cafés

Kuchen sind wichtig für mich. Ich liebe sie.
Wandern ist wichtig für mich. Ich liebe es.

Was liegt also näher, als diese beiden Leidenschaften miteinander zu verbinden? Genau darum gibt es bei meinen Kuchenwanderungen: kleine kulinarische Spaziergänge durch Wiens Cafés, bei denen Kuchen probiert, geteilt und am Ende bewertet werden.

Das Besondere: Schon vor dem Start wird festgelegt, wer in welchem Café das Kuchenstück auswählt. Pro Station darf nur ein Stück gekauft werden und genau dieses wird dann gemeinsam geteilt und verkostet. So kommt am Ende eine bunte Vielfalt auf den Tisch, ohne dass man sich für nur eine Sorte entscheiden muss.

Hier findest du eine Übersicht über alle Kuchenwanderungen in Wien.

Strecke

Diesmal führte mich die Kuchenwanderung in den 5. Bezirk.
Der Bezirk entpuppte sich zwar nicht gerade als Kuchen-Hotspot, aber drei spannende Cafés standen am Ende auf meiner Liste. Verbunden habe ich sie zu einer knapp 5 Kilometer langen Runde – perfekt für einen gemütlichen Spaziergang. Besonders praktisch: Die Strecke lässt sich sowohl vom Hauptbahnhof als auch vom Karlsplatz aus bequem erreichen.

Station 1: Gregor’s Konditorei

Atmosphäre & Ambiente:
Ein bisschen old-school mit viel dunklem Holz, aber trotzdem charmant. Der große Gastraum bietet Platz für alle – ob am Sofa oder am Tisch.

Service:
Top! Der Kuchen wurde fix serviert und sogar in unsere mitgebrachte Tupperdose verpackt.

Unser Kuchen: Mango-Mousse-Torte

Geschmack & Optik:
Ein kleines Kunstwerk: fruchtiges Mangomousse, eine Schicht Maracujacreme, dazwischen luftige Schokoböden und unten ein knackiger Schokoboden, der bei jedem Biss Freude machte.

Preis-Leistung:
5,20€, absolut fair für die Qualität.

Couture-Detail:
Die Kuchenvitrine ist ein Traum für alle Süßen. Wer Wien kulinarisch entdecken möchte, sollte diese Adresse kennen, denn Gregor’s ist eine der besten Konditoreien Wiens, wenn man die Wiener fragt. Es gibt ebenfalls eine große Eisauswahl, so dass man sich auch in der warmen Jahreszeit bei Gregor’s gut verköstigen kann.


Station 2: FitCake Vienna

Atmosphäre & Ambiente:
Hell, modern, pastellige Farben und große Fensterfronten. Ob Sofa oder kleines Tischchen, hier sitzt man gemütlich und kann entspannt den Straßenblick genießen.

Service:
Schnell, freundlich, aufmerksam.

Unser Kuchen: Waldmooskuchen (Keto)

Geschmack & Optik:
Ein Hingucker in sattem Grün und überraschend köstlich! Der Spinat verleiht die Farbe, aber keinen Eigengeschmack. Angenehm süß und saftig.

Preis-Leistung:
Mit 7,20 € kein Schnäppchen. Aber: Das Stück war riesig und gerade für alle, die sich ketogen oder bewusst ernähren, definitiv eine Investition wert.

Couture-Detail:
FitCake hat sich auf gesündere Alternativen spezialisiert – vegan, laktosefrei, keto oder low-fat. Dazu gibt’s eine transparente Nährwertangabe bei jedem Stück. Kuchen ohne Reue? Genau hier. FitCake hat ein großes Kuchenangebot, aber auch die Desserts im Glas laden zum Testen ein.


Station 3: Konditorei Bienchen

Leider mussten wir diese Station auslassen. Obwohl laut Google geöffnet, standen wir vor verschlossenen Türen. Sehr schade, aber vielleicht klappt’s beim nächsten Mal.


Das große Kuchenranking 

  1. Platz: FitCake Vienna – wegen der innovativen Auswahl und dem überraschend leckeren Waldmooskuchen.
  2. Platz: Gregor’s Konditorei – ganz knapp dahinter, mit einer Mango-Mousse-Torte, die mich begeistert hat.
  3. Platz: Konditorei Bienchen – bleibt unbewertet, da wir leider nicht hineinkamen.

Fazit

Auch wenn die Auswahl im 5. Bezirk kleiner war, konnten wir echte Highlights entdecken. FitCake punktet mit Innovation, Gregor’s mit klassischer Handwerkskunst und das Bienchen bleibt auf meiner Liste für einen zweiten Versuch.

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